Freitag, 23. Juni 2017

Ein sommerlicher Kuchen: Zitronen-Buttermilch-Kuchen

Für das Fest letzte Woche habe ich neben dem Erdbeer-Dessert noch einen Kuchen gebacken. Mir war danach, mal wieder etwas Neues auszuprobieren. Da ich noch Buttermilch im Kühlschrank hatte und sehr positive Erinnerungen an die Konsistenz des Teiges der Schokomuffins besitze (bei denen ich wirklich mit Öl, Butter, Milch und Buttermilch experimentiert hatte), fiel die Wahl auf einen Kuchen aus Rührteig mit Zitrone und Buttermilch. Sehr frisch-sommerlich also. Der Kuchen wurde zwar nicht so viel gelobt wie mein Erdbeer-Dessert, auf das sich alle gestürzt haben, daher lobe ich ihn nun. Ich bin begeistert, wie saftig der Teig war, sicherlich dank der Buttermilch und wie erfrischend der Kuchen geschmeckt hat.


Das Rezept habe ich bei Kochbar gefunden. Ich hab mich genau daran gehalten (außer dass ich für die Glasur keine 200 g Puderzucker mehr hatte) und der Kuchen war wirklich schnell gemacht. Dafür, dass er so einfach zuzubereiten ist, macht er echt viel her!  Ich glaube, ich werde bald wieder mit Buttermilch backen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Schneller Erdbeer-Joghurt-Nachtisch


Für ein Fest am vergangenen Freitag habe ich endlich mal wieder kochen und backen dürfen ... das habe ich in den letzten Wochen vermisst. Als Hauptgericht gab es unter anderem eine große Portion Kartoffelgratin, das kann ich jetzt auch mit der dreifachen Menge für viele Leute zubereiten. Als Nachtisch schwebte mir etwas mit Erdbeeren vor. Aus Effizienzgründen habe ich mich dann gegen die Bisquitrolle entschieden und von einem Dessertrezept aus einer Zeitschrift mit Erdbeeren und Joghurt inspirieren lassen. Das ging wirklich recht einfach und schnell. Aber es war sehr lecker, und hat nach Nachtisch, aber auch nach vielen frischen Erdbeeren geschmeckt. Und der Nachtisch wurde von den Gäste gelobt. Voilà das Rezept für die Kreation:


Erdbeer-Joghurt-Nachtisch

Zutaten für 8 Portionen

1 kg Erdbeeren
200 ml Sahne
600 g Joghurt
50 ml Ahornsirup
1 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
Zesten von 1/2 Zitrone
Zitronenmelisse zum Garnieren

Die Erdbeeren waschen, putzen, trocknen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Sahne steif schlagen (am besten mit 1 Prise Zucker) und dann mit dem Joghurt, Ahornsirup, Zucker, Zitronensaft und -zesten vermengen. Die Hälfte der Erdbeeren untermengen.
Die Masse ain 8-10 Schälchen oder Gläser verteilen. Die restlichen Erdbeerstücke darüber streuen und je mit einem Blatt Zitronenmelisse garnieren.

Sonntag, 11. Juni 2017

Immer wieder und in allen Variationen: Ofengemüse


Ungalant ausgedrückt handelt es sich um Resteverwertung. Aber Ofengemüse ist so viel mehr als Resteverwertung für mich. Denn buntes Gemüse, aromatisch duftend und gut gewürzt frisch aus dem Ofen kann mich oft begeistern. Das farbige Gemüse spielt dabei eine wichtige Rolle, daher sind auch die Bilder hier entstanden ... so schön, dass ich neulich meine Kamera gezückt habe. Denn ein richtiges Rezept habe ich heute nicht mal. Vor langer Zeit habe ich bereits einen Beitrag zu Ofengemüse geschrieben. Sogar sehr technisch. Heute würde ich sagen: einfach Gemüse nach Wahl schnibbeln (im Frühling ist Spargel sehr gut und Kartoffeln gehen immer und sättigen zudem), mit Öl, Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver und Kreuzkümmel vermengen. Alles im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis es halt durch ist. Dazu gibt's bei mir auch immer einen Dipp ... ebenfalls Resteverwertung oder was der Kühlschrank halt an Milchproduktenzu bieten hat. Hüttenkäse, Quark, Joghurt, Schmand ... mit Zitrone, Kräutern, Salz und Pfeffer. Immer wieder lecker.

Sonntag, 28. Mai 2017

Geht immer: Kirsch-Schoko-Kuchen


Als ich vor ein paar Wochen über Mittag Besuch hatte, habe ich mir die Gelegenheit nicht nehmen lassen, mal wieder einen Kuchen zu backen bzw. einen neuen Kuchen auszuprobieren. Die Wahl fiel auf einen Kuchen, welchen ich schon lange in meiner Lesezeichenliste abgespeichert habe: Einen Kirsch-Schoko-Kuchen von den Küchengöttern.

Kurz gesagt, ich fand den Kuchen spitze. Saftig durch die Kirschen, mit Schokostückchen und der Teig ist auch durch die (gemahlenen) Mandeln etwas besonderes. Geht immer - da ich gerne Obstkuchen backe aber richtige Beeren dem Sommer vorbehalten sind. Kirschen aus dem Glas sind hingegen in den anderen Jahreszeiten eine Alternative. So wird der Kuchen definitiv in Liste mit Standardrezepten aufgenommen. Aufgegangen ist er zudem auch schön, in der Mitte sind die Stücke bei mir ungewöhnlicherweise höher als am Rand geworden.

Sonntag, 21. Mai 2017

Ein Highlight: Pide mit Spinat und Feta


Am Samstag Abend vor ein paar Wochen gab's nach einem anstrengenden Renovierungstag noch ein gemütliches Abendessen. Dieses wird mir wegen der Pide in Erinnerung bleiben. Denn obwohl ich vor dem Kochen schon recht müde war, wollte in an meinem Plan festhalten und bereitete die Pide zu ... von den türkischen Teigfladen hatte ich schon so oft gehört, diese aber noch nie gegessen. Und mit Spinat und Feta als Füllung kann ja eigentlich nichts schief gehen. Dem war auch so. Beziehungsweise hat die Pide meine Erwartungen noch übertroffen. Zunächst sehen die Teigfladen (der Teig erinnert mich an Pizza, ist ja auch sehr ähnlich) in Schiffchenform wirklich hübsch aus und man kann gut einzelne Stücke abschneiden. Und gerochen hat es auch sehr fein in der Küche. Und geschmacklich... Spinat und Feta ... was will man mehr? Eventuell noch Pinienkerne, okay. Aber so war das Geschmackserlebnis einfach perfekt. Und die Pide ein Highlight, dass es definitiv wieder geben wird.

Das Rezept habe ich von einer Freundin als Empfehlung bekommen. Danke, Nicole! Es stammt aus einer Zeitschrift, aber ich habe ein paar Dinge leicht verändert. Unten meine Vorgehensweise.

Übrigens habe ich mir das Pul Biber (türkische Paprikaflocken) zum Anlass genommen, einen Abstecher im türkischen Lebensmittelladen zu machen. Dort bin ich natürlich fündig geworden. Pul Biber erinnert mich start an Chiliflocken, nur dass es etwas mehr nach Paprika schmeckt. Eventuell liegt das auch daran, dass Pul Biber etwas milder ist als Chiliflocken und somit mehr vom Geschmack zu erkennen ist außer Schärfe ;-)



Pide mit Spiant und Feta

für 4 Portionen (2 Pide)

für den Teig:
400 g Mehl
200 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel Hefe
1/2 TL Zucker
1/2 TKL Salz

für die Füllung:
1 kg frischer Spinat (oder 500 g tiefgekühlter)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
1/2 TL Kreuzkümmel
Pfeffer
Salz
Pul Biber nach Belieben (ersatzweise Chiliflocken, bei mir 1 TL, das hat man aber rausgeschmeckt!)
50g Pinienlerne

zum Bestreichen:
1 Eigelb
2 EL Milch

Zuerst sollte der Hefeteig zubereitet werden. Dazu das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln und zusammen mit Zucker und Salz gut verrühren. 
 Die Flüssigkeit in die Schüssel mit dem Mehl geben und alles für ein paar Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig 45-60 Minten an einem warmen Ort mit einem Geschirrtuch bedeckt gehen lassen.

Den Spinat waschen. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und beides fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen, zunächst die Zwiebeln zugeben, 2 Minuten später den Knoblauch. Nach ca. 3 Minuten den Spinat (wenn die Pfannengröße nicht ausreicht, dann portionsweise hinzugeben) hinzufügen und blanchieren, bis er in sich zusammenfällt. Nun die Flüssigkeit abgießen und den Spinat gut ausdrücken (ich breite ihn immer aus, damit er schneller kalt wird und drücke ihn dann in einem Sieb aus). Den Spinat mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Pul Biber würzen.
Den Feta zerbröseln und die Hälfte unter den Spinat mischen.

Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Teig nun zu zwei länglichen Fladen ausrollen. Die Füllung auf den Fladen verteilen, dabei zu allen Seiten einen Rand von 2 cm lassen. Den restlichen Feta und die Pinienkerne auf der Füllung verteilen. Anschließend die Teigränder nach innen einschlagen. Eigelb mit der Milch verquirlen und die Teigränder damit bestreichen.

Die Pide je 20-25 Minuten im Ofen backen.